00:00:00: Guten Morgen Ihnen allen.
00:00:01: Heute ist Donnerstag der fünfte Februar.
00:00:03: Die Redaktion bei der FAZ hat Rebecca Buchs sein.
00:00:06: Ich heiße Janiklas Andresen.
00:00:08: Und wir beschäftigen uns heute unter anderem mit der Frage, droht ein neues Atomaris-Wettrüsten, außerdem Friedrich Merz in Katar und die EZB entscheidet über den Leitzins.
00:00:19: Das und mehr gleich.
00:00:20: ausführlicher vorab noch die Neuigkeiten aus der Nacht.
00:00:25: Alphabet plant massive Investitionen in künstliche Intelligenz.
00:00:29: Der Google-Mutter-Konzern will im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.
00:00:54: Klar war das Ergebnis.
00:00:55: Leicht gemacht haben es die Gastgeber den Schwaben im eisigen Norden aber nicht.
00:01:05: Heute Nacht ist der letzte große Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ausgelaufen.
00:01:11: Mit dem Ende des Newstart-Abkommens wächst die Sorge vor einem neuen nuklearen Wettrüsten.
00:01:17: Offenbar auch im Vatikan.
00:01:18: Papst Leo appellierte bei der gestrigen Generalaudienz an beide Staaten für eine gemeinsame Lösung.
00:01:25: Ich erneuere die Emutigung zu jedem konstruktiven Einsatz für Abrüstung und gegenseitiges Vertrauen.
00:01:32: Und ich appelliere, lassen Sie dieses Instrument nicht einfach fallen, ohne zu versuchen, eine konkrete und wirksame Fortführung zu sichern.
00:01:40: Das Abkommen war Jahrzehntein von US-Präsident Barack Obama und dem damaligen russischen Präsidenten Dimitri Medvedev unterzeichnet worden.
00:01:48: Es galt als Symbol eines außenpolitischen Neubeginns.
00:01:51: Die USA und Russland verpflichteten sich darin, ihre einsatzbereiten Atomsprengköpfe jeweils auf maximal eineinthausend fünfhundertfünfzig zu begrenzen.
00:01:59: Eine Verlängerung kam nun nicht zustande.
00:02:02: US-Präsident Donald Trump kommentierte das mit den Worten, wenn es abläuft, läuft es ab.
00:02:07: Trump setzt stattdessen auf eine neue Vereinbarung und will China einbeziehen.
00:02:11: Peking lehnt das bislang ab.
00:02:13: Die chinesische Führung argumentiert, ihre Atomstreitkräfte seien nicht mit denen der USA und Russlands vergleichbar.
00:02:19: Eine trilaterale Rüstungskontrolle sei deshalb weder fair noch sinnvoll.
00:02:23: Atomwaffen-Experten werfen Trump vor, zu lange untätig geblieben zu sein.
00:02:28: Russlands Präsident Vladimir Putin hatte zuletzt noch versucht, Gespräche über eine Verlängerung von Newstart anzustoßen.
00:02:35: Gleichzeitig wächst Chinas nukleares Arsenal deutlich schneller als in jedem anderen Land.
00:02:39: Zwar verfügt Peking weiterhin über weniger Sprengköpfe als Washington oder Moskau, der Trend zeigt aber klar nach oben.
00:02:46: Der Nuklearwaffen-Experte Xiaotong vom Carnegie Think Tank sagte der FAZ, die USA hielten sich angesichts dieser Entwicklung alle Optionen offen.
00:02:55: Solange Chinas Staatschef Xi Jinping geopolitischen Nutzen in einer stärkeren Nuklearmacht sehe, werde Peking diesen Kurs weiterverfolgen.
00:03:06: Friedrich Merz setzt seine Reise durch die Golfregion fort.
00:03:09: Nach Stationen in Saudi-Arabien reist der Bundeskanzler heute weiter nach Qatar.
00:03:13: Drei Leitmotive stehen über dieser Reise.
00:03:16: Wir wollen eine strategische Partnerschaft aufbauen.
00:03:19: Wir wollen unsere bilateralen Beziehungen stärken und wir wollen zusammen für Frieden und Stabilität in der Region arbeiten.
00:03:26: Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Energiepartnerschaften, vor allem über zusätzliche Lieferungen von flüssig Erdgas.
00:03:33: Bislang kommt der größte Teil des nach Deutschland importierten LNG aus den USA.
00:03:37: Lieferungen aus Qatar könnten helfen, diese Abhängigkeit zu verringern.
00:03:41: Die Bundesregierung hofft deshalb auch neue Optionen aus der Region.
00:03:45: Gleichzeitig gelten Rüstungsgeschäfte mit Qatar als politisch heikel, unter anderem wegen der Menschenrechtslage im Land.
00:03:51: Unsere Partner mögen nun nicht alle die gleichen Werte und Interessen teilen, aber sie teilen doch die Einsicht, dass wir eine Ordnung brauchen, in der wir auf Verabredungen vertrauen und uns mit Respekt begegnen.
00:04:04: Begleitet wird März von einer Wirtschaftsdelegation.
00:04:07: Uni-Per-Chef Michael Lewis sagte, zusätzliche LNG-Verträge könnten die Energieversorgung stabilisieren und den Betrieb neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke ab.
00:04:18: Langfristige Lieferverträge böden zudem Preisvorteile, genau solche Vereinbarungen fordert Katar.
00:04:24: In Deutschland sind sie allerdings umstritten, weil die Bundesregierung bis zu den Klimaneutralen.
00:04:30: Umweltminister Carsten Schneider setzt andere Akzente.
00:04:33: Er wirbt für einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien, die Deutschland nicht nur klimapolitisch voranbrechen, sondern auch unabhängiger von Energieimporten machten.
00:04:42: Der Handlungsdruck ist hoch.
00:04:44: Nach Angaben der deutschen Umwelthilfe kamen zuletzt rund sixundneunzig Prozent der deutschen LNG-Importe aus den USA.
00:04:50: Wegen des kalten Winters sind die Garspeicher stark gelehrt.
00:04:53: Ende Januar waren sie laut Branchenverband nur noch zu etwa einem Drittel gefüllt.
00:04:57: Die Bundesmetzagentur spricht dennoch von einer aktuell stabilen Versorgungslage.
00:05:05: Der Chefarzt eines christlichen Krankenhauses klagt gegen ein Abtreibungsverbot.
00:05:10: Die Rede ist von Joachim Volz.
00:05:12: Der Gynökologe wehrt sich gegen Vorgaben am Klinikum Lippstadt, die ihm medizinisch indizierte Schwangerschaftsabbrüche untersagen.
00:05:19: Der Fall geht heute in die nächste Instanz.
00:05:21: Volz hatte solche Eingriffe vorgenommen, wenn beim Phötos schwere Fehlbildungen festgestellt wurden.
00:05:26: Nach der Fusion des evangelischen Krankenhauses mit einem katholischen Träger wurde ihm das verboten.
00:05:32: Laut Klinik sind Abbrüche nur noch zulässig, wenn Leib oder Leben der Schwangeren akut gefährdet sind.
00:05:37: Volz hält das für rechtswidrig und medizinisch nicht vertretbar.
00:05:41: Der Chefarzt sagt, ärztliches Urteil, der Wille der Patientin und das Gesetz würden missachtet.
00:05:46: Der FAZ sagt, er sei uneethisch, Frauen mit einer schweren Diagnose nach Hause zu schicken, ohne ihnen alle gesetzlich erlaubten Optionen zu nennen.
00:05:54: Es ist nicht einzusehen, dass ein neuer Träger sich über alle diese Rechte und Pflichten, die ich habe, hinweg sitzt, über die vertraglichen Rechte hinweg sitzt.
00:06:02: Es ist auch, finde ich, nicht möglich, dass er sich über viele Rechte und so meiner Patientin hinweg sitzt.
00:06:07: Nachdem das Arbeitsgericht haben, seine Klage im vergangenen Sommer abgewiesen hatte, beginnt heute das Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht.
00:06:15: Noch am selben Tag könnte ein Urteil fallen.
00:06:17: Begleitet wird der Prozess von einer Kundgebung vor dem Gericht.
00:06:23: Die direkten Gespräche zwischen Moskau und Kiev gehen heute in die nächste Runde.
00:06:27: Unter Vermittlung der USA treffen sich Vertreter beider Seiten erneut in Abu Dhabi.
00:06:32: Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerov sprach von bislang produktiven Gesprächen.
00:06:37: Präsident Volodymy Zelensky erklärte, die Ukraine sei bereit für reale Schritte.
00:06:42: Ein würdevoller und nachhaltiger Frieden sei grundsätzlich erreichbar.
00:06:46: Offen bleiben jedoch zentrale Streitpunkte, darunter Sicherheitsgarantien für die Ukraine und der Konflikt um den Donbass.
00:06:53: Zelensky richtete sich nach den heftigen russischen Angriffen zudem direkt an die USA.
00:06:59: Wir erwarten eine Reaktion der Vereinigten Staaten auf die russischen Angriffe.
00:07:03: Es war ein Vorschlag der USA, während der diplomatischen Gespräche und in dieser kalten Winterzeit die Angriffe auf die Energieinfrastruktur einzustellen.
00:07:11: Diese Bitte kam persönlich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten.
00:07:15: Die EU-Mitgliedstaaten konnten sich unterdessen auf die Eckpunkte eines Kredits über neunzig Milliarden Euro für die Ukraine verständigen.
00:07:23: Umstritten ist noch unter welcher Bedingung das Geld auch für Waffen aus Drittstaaten genutzt werden darf.
00:07:28: Das Europäische Parlament muss der Vereinbarung noch zustimmen.
00:07:32: Gleichzeitig verschärft sich die Lage für die Zivilbevölkerung weiter.
00:07:35: Nach Angaben des deutschen Roten Kreuzes herrschen in Kiev zunehmend lebensbedrohliche Zustände.
00:07:41: Bei zweistelligen Minusgraden kämpfen viele Menschen seit Tagen ohne Strom und Heizung ums Überleben.
00:07:48: Glatteis und Eisregen sorgen im Osten und Norden Deutschlands weiter für Probleme.
00:07:53: Besonders in Berlin drohen gefährlich glatte Straßen.
00:07:56: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kann es heute erneut zu gefrierendem Regen kommen.
00:08:01: Die Berliner Verkehrsbetriebe haben deshalb vorsorglich mehr Fahrer eingesetzt, um bei vereisten Oberleitungen schneller reagieren zu können.
00:08:08: In der vergangenen Woche hatte Eisregeln den Straßenbahnverkehr teils tagelang lahmgelegt.
00:08:13: Für Privatleute gilt in Berlin nun wieder ein klares Streusalzverbot.
00:08:17: Das Verwaltungsgericht entschied am Mittwoch, dass der Einsatz von Streusalz auf Gehwegen unzulässig ist.
00:08:22: Zuvor hat der Umweltministerin Ute Bonde das Streuen vorübergehend erlaubt, um Gefahren für Leib und Leben abzuwenden.
00:08:29: Der Naboo Berlin hatte dagegen Einspruch eingelegt.
00:08:31: Das heißt,
00:08:32: dass die Berliner und Berlinerinnen bitte ihre Salzstreuer, ihre Geschirrspülmaschinen salzen, bitte wieder da lassen, wo sie hingehören und das jetzt wieder die Profis machen lassen.
00:08:40: Die BSR darf natürlich noch an bestimmten Stellen, in bestimmten Situationen Salz einsetzen und das ist auch gut so.
00:08:46: So Melanie von Oro, vom Naboo Berlin.
00:08:48: Bei der Berliner SPD ist man alles in allem unzufrieden mit dem Kurs von Bonde.
00:08:53: Diese Natur ist seit Mai, vierundzwanzig im Abend und es ist nicht überliefert, dass es in Berlin keine Winter gibt seitdem.
00:08:59: Also wir sind da nicht besonders glücklich.
00:09:01: Krankenhäuser berichten zuletzt von deutlich mehr Stürzen auf vereisten Wegen, häufig mit Knochenbrüchen und schweren Pellungen.
00:09:09: Im Norden kommt eine weitere Belastung hinzu.
00:09:11: In Schleswig-Holstein und Niedersachsen ist der Winterdienst eingeschränkt, weil Beschäftigte der Straßenmeistereien zum Streik aufgerufen sind.
00:09:18: Dort müssen sich Autofahrer zusätzlich auf Schnee bedeckte und schlecht geräumte Straßen einstellen.
00:09:26: Die Europäische Zentralbank trifft heute ihre erste Leitzinsentscheidung des Jahres.
00:09:31: Eine Überraschung wird dabei nicht erwartet.
00:09:33: Nach Einschätzung der meisten Ökonomen dürfte die EZB die Zinsen zum fünften Mal in Folge unverändert lassen.
00:09:39: Seit Juni hat sie nicht mehr eingegriffen.
00:09:41: Hintergrund ist die Inflation im Euroraum, die sich zuletzt nahe der Zielmarke von zwei Prozent bewegt hat.
00:09:47: Für Sparer heißt das nicht automatisch Stillstand bei den Zinsen.
00:09:51: Weitere deutliche Rückgänge gelten allerdings eher unwahrscheinlich.
00:09:55: Auch bei den Bauzinsen ist die Entwicklung nicht eins zu eins an die EZB gekoppelt.
00:09:59: Sie orientieren sich vor allem an der Rendite zehnjähriger Bundesanleihen.
00:10:03: Das aktuell höhere Zinsniveau sorgt dafür, dass viele Kaufinteressenten neue Kredite meiden.
00:10:08: Nach einer kurzen Erholung ist die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen zuletzt wieder zurückgegangen, wie Daten der EZB zeigen.
00:10:18: Die Vorfreude steigt auf die olympischen Winterspiele in Italien.
00:10:22: Es kann losgehen, der Daumen ist oben, sagte der Chef-Demission des deutschen Teams Olaf Tharboer bei der Auftakt-Presse-Konferenz.
00:10:29: Er und die deutschen Athletinnen und Athleten reisen mit großen Zielen an.
00:10:33: Wir wollen, wir sind die Mittelsport-Nation,
00:10:34: haben wir in der Vergangenheit ja auch schon das Einladen im Mann gesagt.
00:10:37: Wir wollen aufs
00:10:38: Stocker, wir wollen die besten drei Nationen.
00:10:42: Die deutsche Fahne tragen bei der Eröffnungsfeier Eishockeystar Leon Dreiseitel und Skispringerin Katharina Schmid.
00:10:48: Ich kann es kaum erwarten.
00:10:49: Ich freue mich schon seit Monaten wie ein kleines Kind
00:10:52: drauf.".
00:10:53: Die Eröffnungsfeier findet an vier Orten gleichzeitig statt, mit zentralem Akt im Mainlander San Sido Stadion.
00:11:00: Die ARD überträgt die Zeremonie morgen ab zwanzig Uhr.
00:11:03: Sportlich beginnen die TV-Übertragungen schon heute mit dem Spiel der deutschen Eishockey-Frauen gegen Schweden.
00:11:09: Unterdessen wurde das erste Abfahrztraining der alpinen Frauen wegen starken Schneefalls abgesagt.
00:11:14: Davon profitiert unter anderem Linz Sephon, die zusätzliche Zeit zur Regeneration ihres Kniees bekommt.
00:11:20: Neue im Olympischen Programm ist in diesem Jahr Skiberg steigen.
00:11:23: Als Favoriten gelten Frankreich und Spanien.
00:11:28: Das war's schon wieder für heute.
00:11:30: Mir bleibt nur noch übrig, Ihnen einen tollen Start in den Tag zu wünschen.
00:11:33: Wir hören uns dann hoffentlich morgen früh wieder.
00:11:35: Bis dahin, machen Sie's gut.