Militärexperte Lange: Mullahs machen keinen Deal mit Trump
Teheran ernennt den Sohn des getöteten Ali Khamenei zum neuen obersten Führer, während Washington widersprüchliche Signale über die Kriegsziele sendet.
Tag elf im Krieg zwischen Iran auf der einen und den USA und Israel auf der anderen Seite: Angriffe auf Militäranlagen, Infrastruktur und Ölraffinerien in Iran und auch Teheran holt weiter zu Gegenschlägen in der Region aus. US-Präsident Donald Trump sagt, der Krieg könne bald beendet sein, droht aber gleichzeitig mit deutlich härteren Angriffen, sollte Iran den Ölhandel durch die Straße von Hormus weiter behindern. Die iranische Führung kontert und warnt Trump, er solle aufpassen, dass er nicht selbst vernichtet werde.
Mitten in diesem Konflikt hat das Regime in Teheran einen neuen Obersten Führer ernannt: Modschtaba Khamenei, den Sohn des getöteten Ajatollah Ali Khamenei. Darüber sprechen wir mit unserer Korrespondentin für Iran mit Sitz in Istanbul, Friederike Böge. Außerdem schauen wir mit dem Sicherheits- und Militärexperten Nico Lange auf die militärische Dimension dieses Krieges: Warum scheinen die Kriegsziele immer unklarer zu werden? Und: Verfolgen Israel und die USA wirklich dieselbe Linie?
Host: Kati Schneider
Mitarbeit: Michael Götz, Bengi Topcu
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