00:00:00: Heute ist Freitag, der siebzehnte April.
00:00:02: Guten Morgen!
00:00:03: Hier ist das Wichtigste für Sie an diesem Wochenende Europas Spitzenpolitiker beraten über einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus.
00:00:12: Im Libanon tritt eine Waffenrohr in Kraft und der FC Bayern kann sich schon wieder die Meisterschaft sichern.
00:00:18: Die Texte für den FAZ-Früdenker Newsletter hat Sebastian Ballster geschrieben.
00:00:23: Mein Name ist Janik Lassandresen.
00:00:24: Einen gelungenen Start ins Wochenende wünschen wir.
00:00:32: Die Bundeswehr könnte bei einer Mission im persischen Golf eingesetzt werden.
00:00:37: Damit Öltanker wieder die Straße von Hormus passieren können, will Kanzler Friedrich Merz die deutsche Marine einbringen – allerdings nur gemeinsam mit Verbündeten.
00:00:46: Darüber beraten heute Europas Spitzenpolitiker in Paris.
00:00:50: Eingeladen haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Kirch Starmer.
00:00:55: Auch Merz und Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni nehmen teil.
00:00:59: Weitere Partner werden zugeschaltet – die USA, Israel und Iran sind nicht dabei!
00:01:04: Im Mittelpunkt steht ein Plan zur Sicherung der Schifffahrt nach dem Irankrieg.
00:01:09: Ziel ist es, die Passage durch die Straße von Hormuz wieder zu ermöglichen, sobald die Sicherheitslage das zulässt.
00:01:15: Seit Beginn des Krieges wird die wichtige Route durch Drohungen- und Angriffe Irans blockiert.
00:01:21: Vor etwa einem Monat deutete Merz einen solchen Schritt im Bundestag bereits an.
00:01:25: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann werden wir uns auch in einer Debatte über freie Schifffahrt etwa in der Straße von Normus nach Kriegsende nicht verschließen.
00:01:36: Wir wollen dabei immer den bestmöglichen Schulterschluss mit den europäischen Nachbarn.
00:01:41: Wir stehen an der Seite unserer Partner in der Region – auch in den Golfstaaten, die der Iran rücksichtslos und brutal versucht, in diesen Krieg
00:01:49: hineinzuziehen.".
00:01:50: Nun will März dazu also ein konkretes deutsches Angebot machen.
00:01:54: Im Gespräch sind Minenjagdbote, ein Begleitschiff und Luftaufklärung.
00:01:58: Alles unter der Voraussetzung dass es eine breite internationale Beteiligung gibt.
00:02:06: Im Libanon ist um Mitternacht die angekündigte Waffenruhe in Kraft getreten.
00:02:11: Zehn Tage sollen die Waffen fortanschweigen.
00:02:14: US-Präsident Donald Trump hatte die Feuerpause auf seinem Netzwerk TruthSocial verkündet.
00:02:22: Es ist ein sehr gutes kleines Paket für etwa eine Woche.
00:02:25: Es werden keine Bomben mehr fallen.
00:02:27: Und wir werden sehen, ob wir Frieden zwischen dem Libanon und Israel erreichen können.
00:02:32: Kurze Zeit später bestätigte auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Waffenruhe.
00:02:39: Wir haben die Chance ein historisches Friedensabkommen mit dem Libanan zu schließen.
00:02:43: Präsident Trump hatte vor mich und den libanesischen Präsidenten einzuladen um dieses Abkommen voranzubringen.
00:02:50: Ein wichtiger Akteur war allerdings nicht eingebunden – Die Hisbollah.
00:02:54: Die pro-iranische Miliz, die im Libanon großen Einfluss hat, äußerte sich zunächst nicht zu der Vereinbarung.
00:03:00: Seit Beginn des Irankriegs liefern sich Israel und die Hisbollah heftige Gefechte.
00:03:04: Nach Angaben der libanesischen Regierung wurden mehr als eine Million Menschen vertrieben.
00:03:09: Die israelische Armee spricht von rund ein tausend siebenhundert getöteten Hisbollakämpfern.
00:03:14: Die humanitäre Lage im Süden des Landes giltte als angespannt.
00:03:18: Trump wertet die Waffenruhe nun als wichtigen Schritt.
00:03:21: In den kommenden Tagen will er Netanyahu und Aoun nach Washington einladen, um über eine dauerhafte Lösung zu sprechen.
00:03:28: Ob die Feuerpause hält bleibt jedoch offen – auch weil die Hisbollah bislang keine klare Zusage gemacht hat.
00:03:38: In der Union wächst die Unzufriedenheit über fehlende Reformmut.
00:03:42: Vor allem neuer Abgeordnete der CDU CSU-Fraktion sind die Zusammenarbeit mit der SPD kritisch.
00:03:48: Das zeigt eine FAZ-Recherche unter neunundfünfzig Parlamentariern, die erst seit kurzem im Bundestag sind.
00:03:55: Viele zweifeln daran, dass die Koalition zu durchgreifenden Reformen bereit ist.
00:04:00: In den Antworten wird deutlich wie angespannt die Stimmung ist und wie groß der Wunsch nach klaren Reformschritten.
00:04:06: Trotz der Kritik bleibt die Fraktion nach außen geschlossen – offene Aufrufe zur Mäuterei gibt es bislang nicht!
00:04:13: Die Kritik richtet sich nicht nur nach außen, einzelne Abgeordnete räumen auch eigene Versäumnisse ein.
00:04:19: So sagte der hessische CDU-Politiker Stefan Korbach Union und SPD verbinde leider der fehlende Mut zu unpopulären Struktureformen.
00:04:31: Wie steht es um die Diskussionskultur in Deutschland?
00:04:35: Eine neue Allensbach Umfrage zeichnet einen differenziertes Bild rund um diese Frage.
00:04:40: Einundzwanzig Prozent der Befragten sagen von sich selbst dass sie Probleme haben andere Meinungen zu ertragen.
00:04:45: Auffällig ist, Menschen mit höheren Bildungsabschluss zeigen sich dabei unterdurchschnittlich tolerant.
00:04:51: Unter den Parteianhängern schneiden die Grünen am schlechtesten ab – achtundzwanzig Prozent geben an Schwierigkeiten mit abweichenden Ansichten zu haben.
00:05:00: Auch die Internetnutzung spielt eine Rolle.
00:05:02: Wer viel Zeit online verbringt hat laut Umfrage seltener Geduld anderen zuzuhören.
00:05:07: Gleichzeitig wächst das Gefühl selbst häufiger unterbrochen zu werden.
00:05:12: Doch ganz so eindeutig ist der Einfluss des Internets allerdings nicht.
00:05:16: Die oft beklagten Meinungsblasen finden sich laut Studie eher im echten Leben, Freundeskreise sind demnach oft homogener als digitale Netzwerke.
00:05:27: Bekommt die Olympiabewerbung eine Mehrheit an Rhein und Ruhe?
00:05:31: In Nordrhein-Westfalen können mehr als vier Millionen Menschen bis Sonntag darüber abstimmen ob sich ihre Städte als Austragungsorte bewerben sollen.
00:05:40: Die Befragung läuft in siebzehn Kommunen von Aachen bis Wuppertal.
00:05:44: Im September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, mit welcher Bewerbung Deutschland ins Rennen um die Sommerspiele in dem Jahr im Jahr oder im Jahr ist.
00:05:55: Neben rein Ruhe gibt es Konzepte aus München, Hamburg und Berlin.
00:05:59: NRW-Ministerpräsident Henrik Wüst wirbt für diese Bewerberung.
00:06:02: Er stellt kompakte und nachhaltige Spiele in Aussicht – mit Wettkämpfen unter anderem in Dortmund, Köln und Gelsenkirchen.
00:06:10: Wo wenn nicht hier?
00:06:11: Und mit all diesen Sportstätten hier bei uns in Nordrhein-Westfalen bieten wir an, den größten Moment auf der größten Bühne stattfinden zu
00:06:25: lassen.
00:06:38: Für den FSV Mainz Nr.
00:06:39: V, dagegen war gestern Endstation im Viertelfinale der Konferenz League – die Mainzer verloren auswärts deutlich mit null zu vier gegen Rassing-Strasburg und in der Bundesliga könnte am Wochenende schon der Meister feststehen.
00:06:53: Fünf Spieltage vor Saisonende könnte der FC Bayern die Meisterschaft klarmachen.
00:06:57: Der Vorsprung auf Borussia Dortmund beträgt zwölf Punkte.
00:07:01: Verlierter BVB in Hoffenheim reicht Bayern gegen Stuttgart schon ein Unentschieden Spiel Dortmund Remy braucht München einen Sieg.
00:07:08: Spannender bleibt der Abstiegskampf, mehrere direkte Duelle stehen an – darunter heute Abend FC Sankt Pauli gegen den ersten FC Köln und das Nordderby morgen zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV!