00:00:00: Es ist Mittwoch der dritte Juni.
00:00:02: Schön, dass wir gemeinsam in den Tag starten!
00:00:05: In die nächsten Minuten erfahren Sie kompakt alles was wichtig ist und wird wichtig.
00:00:11: Und das sind unsere Themen.
00:00:13: bei den Vereinten Nationen geht es für Deutschland um viel.
00:00:16: In St.
00:00:17: Petersburg präsentiert sich Putin als Gastgeber – und woran ist Buckelwal Timmy gestorben?
00:00:25: Die Redaktion bei der FAZ hat Tatiana Heidt, ich bin Sebastian Auer.
00:00:34: Deutschland kämpft heute um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat – die Vollversammlung entscheidet über fünf nicht ständige Sitze für die nächsten beiden Jahre.
00:00:43: Drei Länder konkurrieren um zwei Plätze – Deutschland, Österreich und Portugal.
00:00:48: Für die Wahl braucht jedes Land eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden UN-Mitglieder.
00:00:53: Seit die Bundesrepublik neunzehntelhundertdreiundsiebzig den Vereinten Nationen beigetreten ist, war sie bereits sechsmal im Sicherheitsrat zuletzt zwei tausendneunzehnzwanzig.
00:01:04: Die Erfolgsaussichten diesmal sind ungewiss.
00:01:07: Deutschland hat sich vergleichsweise spät beworben Österreich hingegen bereits zweitausend elf und Portugal zwetausend dreizehn.
00:01:15: Das könnte Stimmen kosten.
00:01:17: Dafür kann Deutschland auf sein großes Netz an Botschaften setzen, besonders in Afrika und Asien.
00:01:26: Ökonomen quer durch alle Lager fordern die Abschaffung des Ehegattensplittings.
00:01:31: In einem Brief an die Bundesregierung sprechen sich Forscher von IFO bis DIW für ein begrenztes Real-Splitting aus.
00:01:38: Heißt statt des gesamten Einkommens beider Partner zusammenzurechnen und zu halbieren sollen nur noch ein Höchstbetrag von knapp vierzehntausend Euro übertragen werden.
00:01:50: Die Mehreinnahmen des Bundes sollen Familien zugute kommen, zum Beispiel durch ein höheres Kindergeld.
00:01:56: Bemerkenswert ist die Bereitunterstützung – IFO-Präsident Clemens Fust, DIW-Chef Marcel Fratzscher und der Linke wirtschaftsweise Achim Truger Ökonomen, die sonst eher selten einer Meinung sind Paare mit Kindern hätten am Ende mehr Geld, kinderlose Paare weniger.
00:02:15: Auch Finanzminister Klingbeil plädiert schon seit längerem für eine Abschaffung des Ehegattensplittings.
00:02:21: Ich will, dass das Ehegartensplitting in seiner heutigen Form für zukünftige Ehren abgeschafft wird.
00:02:26: Eine Reform könnte zur Besetzung von Zehntausenden Vollzeitstellen
00:02:30: führen.".
00:02:31: KlingBeil argumentierte, dass Ehegardenspliting gebe Anreize, dass ein Ehepartner nicht oder nur sehr wenig arbeite.
00:02:41: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen größeren Angriff Irans auf Ziele in der Golfregion erfolgreich abgewährt.
00:02:49: Mehrere Raketen und Drohnen seien abgefangen worden, als Reaktionen auf Iran's Angriffe seien zudem Selbstverteidigungsschläge auf eine iranische Militäreinrichtung durchgeführt wurden.
00:03:01: Die Angaben des US- Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
00:03:05: Unmittelbar zuvor hatten Kuwait und der Inselstaat Bahrain Angriffe mit Raketen und Drohnen gemeldet.
00:03:12: Die beiden Staaten am persischen Golf beherbergen wichtige US-Militärstützpunkte.
00:03:19: Deutsche Unternehmer kehren nach drei Jahren erstmals wieder offiziell nach Ostland zurück.
00:03:24: Beim Sankt Petersburger Wirtschaftsforum treten sie ab heute gemeinsam mit AfD-Politikern auf.
00:03:30: Gastgeber ist Vladimir Putin.
00:03:33: Unter den Teilnehmern sind Milchproduzent Stefan Dürr und Thomas Bruch von der Globus Holding.
00:03:39: Von der AfD reisen vier Politiker an, darunter die Landesvorsitzenden aus Baden-Württemberg und Sachsen.
00:03:46: Die deutsch-russische Auslandshandelskammer begründet die Teilnahme mit dem Schutz deutscher Vermögenswerte.
00:03:52: Sicherheitsexperten warnen hingegen vor Spionage-Risiken Dänemarks.
00:03:59: Ministerpräsidentin Mette Frederiksen reagiert künftig mit einer Minderheitsregierung.
00:04:04: Fast zehn Wochen nach der Wahl steht ihr Mitte-Links-Bündnis aus vier Parteien, von den Sozialdemokraten bis zu den zentristischen Moderaten.
00:04:13: Das Problem?
00:04:14: Die Koalition hat trotzdem nur zweiundachtzig von neunzig nötigen Mandaten im Parlament – sie ist also auf zwei weitere Linksparteien als Mehrheitsbeschaffer angewiesen.
00:04:25: Leicht wird die Arbeit also wohl nicht!
00:04:28: Das vorgestellte Regierungsprogramm verspricht trotzdem viel.
00:04:31: Kostenlose Zahnarztbesuche, keine Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse, freie Fahrt für Jugendlichen in öffentlichen Verkehrsmitteln aber auch Steuersenkungen für Topverdiener und Unternehmen.
00:04:46: Zwanzig Jahre nach dem Sommermärchen bekommt Lukas Bodolski seine eigene Netflix-Doku.
00:04:51: Gleich zu Beginn sitzen Joachim Löw, Oliver Kahn, Toni Groß und Thomas Müller bereit.
00:04:58: Podolski erklärt währenddessen aber, wie langweilig er solche Standardsportler-Dokus findet.
00:05:04: Von den alten Weggefährten könne ja nichts Neues kommen.
00:05:07: Daraufhin stehen die Fußballgrößen wieder auf und verlassen das Set.
00:05:12: Stattdessen kommen Oma Mutter Vater Schwester und der Sohn zu Wort.
00:05:17: auch ihr Frau Monika spricht erstmals öffentlich zur Filmvorstellung in Köln.
00:05:21: in der vergangenen Woche war Podolski natürlich selbst zu Gast.
00:05:25: Ich kann mich auch erinnern, der Weg genau hier wo wir stehen kam ich runter auf den Parkplatz und dann ging es in die Katakompten rein.
00:05:34: Und hier quasi das zu beenden weil ich ja vor kurzem meine Karriere beendet habe und schön wieder hier so sein fühlte sich wie Zuhause an.
00:05:43: Der neunzigminütige Film startet morgen am Podolskis einundvierzigsten Geburtstag Und der als Timi bekannte und inzwischen verändete Buckelwal soll morgen auf der dänischen Insel Anhold obduziert werden.
00:05:59: Der Wal war mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet, bevor ihn eine Privatinitiative in die Nordsee schleppte.
00:06:06: Diese Aktion wurde kontrovers diskutiert.
00:06:09: Kurze Zeit später wurde das Tier in Dänemark tot angeschwemmt.
00:06:13: Wahlexperte Peter Matzen vermutet als Todesursache Netze oder Tauwe wie er der FHZ sagte.
00:06:20: Die Staatsanwaltschaft Schwerin erhielt unterdessen eine dreistellige Zahl an Anzeigen zum Fall, sowohl wegen unterlassener Hilfeleistung als auch wegen der späteren Transportmaßnahmen.
00:06:32: Ich finde Ihnen jetzt einen guten und erfolgreichen Start in Ihren Tag!
00:06:35: Morgen ist den einigen Bundesländern Feiertag – deswegen gibt's die nächsten Podcast-Ausgaben erst am Freitag.