00:00:01: Ich wünsche
00:00:28: mir, dass es uns gemeinsam gelingt einen Geist von Ankara zu wecken.
00:00:33: Den Geist von Ankara beschwört Bundeskanzler Friedrich Merz vor dem heutigen NATO-Gipfel in der türkischen Hauptstadt.
00:00:40: Im Mittelpunkt der einzigen offiziellen Arbeitssitzung stehen die weitere Unterstützung der Ukraine und die Frage, wie die Lasten im Bündnis künftig gerechter verteilt werden.
00:00:50: Am Nachmittag treffen außerdem US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Volodymy Selensky zusammen.
00:00:56: Die NATO-Staaten wollen dabei ein neues Hilfspaket für die Ukraine auf den Weg bringen.
00:01:01: Vorgesehen sind in den kommenden zwei Jahren mindestens siebzig Milliarden Euro pro Jahr für Waffen, Ausbildung und militärische Unterstützung.
00:01:10: Wir sehen die schwäche Russlands – wir spüren Sie aber das reicht nicht!
00:01:14: Wir müssen mehr Druck ausüben", sagt Volodymyr Zelensky.
00:01:18: Mehr Druck auf Russland?
00:01:19: Dazu gehört auch europäische Stärke um den Zusammenhalt der NATO zu demonstrieren.
00:01:25: Merz Botschaft daher klar….
00:01:27: Europa müsse innerhalb der NATO mehr Verantwortung übernehmen, damit das Bündnis Transatlantisch starkbleibe.
00:01:33: Und das aus eigenem Interesse.
00:01:34: Wir leisten diesen Kraftakt nicht um irgendjemandem einen Gefallen zu tun – wir leisten diesem Kraftakt weil es notwendig ist für unsere Verteidigung und die Sicherheit.
00:01:43: Deutschland wird nach einer neuen NATO-Prognose im kommenden Jahr nach den USA die höchsten Verteiligungsausgaben haben.
00:01:51: Erstmals erreichen in diesem Jahr außerdem alle NATO-Staaten die zwei Prozentmarke.
00:01:56: Fünf Länder liegen sogar schon über dem neuen Ziel von drei Komma fünf Prozent der Wirtschaftsleistung.
00:02:01: Für neue Spannungen sorgt unterdessen Donald Trump.
00:02:04: Bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan machte er den NATO-Partnern erneut schwere Vorwürfe.
00:02:12: Italien hat uns im Stich gelassen, Deutschland hat uns am Stich Gelassen, Frankreich hat uns zum Stich und das ist in Ordnung.
00:02:19: aber warum geben wir hunderte von Milliarden Dollar aus wenn sie nicht für uns da sind?
00:02:24: Außerdem bekräftigt Trump erneut seinen Anspruch auf Grünland.
00:02:27: Die Insel soll aus seiner Sicht von den USA und nicht von denen kontrolliert werden.
00:02:34: Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Wärmepumpe anzuschaffen sollte heute genauer nach Berlin schauen.
00:02:40: Der Haushaltsausschuss des Bundestags berät über die geplanten Änderungen bei der Heizungsförderung.
00:02:45: Die Koalition will die Zuschüsse für den Einbau klimafreundlicher Heizungen schrittweise senken.
00:02:50: Geplant ist, die maximal förderfähigen Kosten zunächst um zweitausend Euro zu kürzen.
00:02:56: Danach sollen sie alle sechs Monate um weitere siebenhundertfünfzig Euro sinken.
00:03:00: Die Grundförderung von dreißig Prozent bleibt bestehen.
00:03:04: Ab zwei tausendsevenundzwanzig soll es die volle Förderung aber nur noch für Heizungen aus europäischer Produktion geben.
00:03:10: Die Bundesregierung will damit bis zweitausenddreißig rund zweikommer eins Milliarden Euro einsparen.
00:03:16: Kritik kommt von den Grünen und der Heizungsbranche!
00:03:19: Sie warnen vor Verunsicherung bei Hausbesitzern.
00:03:22: Noch sei außerdem unklar, wie lange die bisherigen Zuschüsse überhaupt noch gelten!
00:03:29: Nach der massiven Kritik am Krisenmanagement will die Deutsche Bahn heute nachbessern.
00:03:34: Der Konzert stellt ein neues Sofortprogramm vor.
00:03:37: Im Mittelpunkt steht diesmal die Kommunikation mit den Fahrgästen.
00:03:49: Im Mittelpunkt steht diesmal die Kommunikation mit den Fahrgästen.
00:03:53: Es ist das letzte von drei Maßnahmenpaketen.
00:03:55: Nach mehr Sicherheit an den Bahnhöfen und mehr Komfort in den Fernzügen soll es jetzt bessere Informationen bei Verspätungen und kurzfristigen Gleiswechseln geben.
00:04:05: An der Pünktlichkeit ändert das zunächst allerdings nichts.
00:04:08: Bahnchefin Evelyn Palla hat die Fahrgähste bereits darauf eingestimmt, dass es noch Jahre dauern werde bis die Zügel wieder zuverlässiger unterwegs sind.
00:04:16: Nichts wird schnell Das ist kein Sprint.
00:04:20: Die Sanierung der Eisenbahninfrastruktur ist ein
00:04:23: Marathon.".
00:04:25: Auslöser für das neue Programm war der bundesweite Zugstillstand Ende Juni, nach dem Ausfall eines digitalen Funksystems beklagten viele reisende Stunden lang fehlende oder widersprüchliche Informationen.
00:04:39: Wie geht es weiter im Übernahmekampf um die Kommerzbank?
00:04:43: Darauf könnte es heute eine Antwort geben.
00:04:45: Die italienische Großbank Unicredit legt die endgültigen Zahlen zu ihrem Übernahmeangebot vor.
00:04:51: Seit Monaten ringt Unicredit um die Commerzbank, Angeboten wurden Nullkommar Vier Acht Fünf-Unicredit Aktien je Commerzwankaktie.
00:04:59: Lange galt das Angebot als wenig attraktiv.
00:05:02: mit dem zuletzt gestiegenen Kurs der Unicradid-Aktie hat sich das aber geändert.
00:05:07: Unicrade hält inzwischen direkt fast vierzig Prozent der Commerztbank Anteile.
00:05:11: Über Kaufoptionen könnte der Anteil noch weiter steigen.
00:05:15: Ab einer Mehrheit von fünfzig Prozent könnte die Bank entscheidenden Einfluss auf das Management nehmen.
00:05:20: Die Commerzbank lehnt eine Übernahme weiterhin ab, auch der Bund hält an seinem gut zwölfprozentigen Anteil fest und will ihn nach eigenen Angaben nicht verkaufen.
00:05:31: Marine Le Pen gibt nicht auf!
00:05:34: Trotz ihrer Verurteilung will die französische Rechtspopulistin bei der Präsidentschaftswahl twenty-sevenundzwanzig antreten – das kündigt diese gestern Abend im Fernsehen an.
00:05:43: Das Berufungsgericht in Paris hatte Le Pen wegen der Veruntreuung von EU-Geldern zu drei Jahren Haft verurteilt.
00:05:50: Zwei Jahre davon wurden zur Bewährung ausgesetzt.
00:05:53: Das verbleibende Jahr kann sie mit einer elektronischen Fußfessel verbüßen, außerdem muss sie einhunderttausend Euro Geldstrafe zahlen.
00:06:00: Entscheidend für ihre politische Zukunft.
00:06:02: die ursprünglich fünfjährige Unwählbarkeit wurde auf forty-fünf Monate verkürzt.
00:06:07: Da fünfzehn Monate bereits seit dem ersten Urteil vergangen sind, kann Le Pen bei der Präsidentenwahl im kommenden Frühjahr wieder kandidieren.
00:06:17: Und zum Schluss noch der Blick aufs Wetter!
00:06:19: Nach den etwas kühleren Tagen steigen die Temperaturen zum Wochenende wieder deutlich an – von einer ausgeprägten Hitzewelle will der Deutsche Wetterdienst aber nicht sprechen.
00:06:29: Heute und morgen werden im Südwesten bis zu zweiunddreißig Grad, im Nordwesten Bis zu achtundzwanzig Grad erwartet.
00:06:35: Richtung Wochenende kann das Thermometer regional auf bis zu thirty-six Grad klettern.
00:06:41: Die gute Nachricht, die Nächte bleiben meist angenehm kühl.
00:06:44: Lüften es also weiterhin gut möglich!
00:06:47: Regen ist allerdings nicht in Sicht – der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb weiter vor einer erhöhten Waldbrandgefahr.
00:06:53: Noch heißer wird es in Spanien und Frankreich.
00:06:55: Dort werden erneut mehr als forty Grad erwartet.
00:06:58: In Teilen der Pyrenänen kämpfen Einsatzkräfte seit Tagen gegen schwere Waldbrände.