Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wählen • Dumawahl in Russland • Das Oktoberfest beginnt
Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wählen – das sind die Ausgangslagen
In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD entbrannt, während CDU und Grüne um den Einzug in den Landtag zittern. In Berlin sind zwei Dreierkoalitionen denkbar: entweder Rot-Grün-Rot unter Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp oder eine Kenia-Koalition mit CDU-Mann Stefan Evers als Regierendem Bürgermeister.
Was die Wahlen für Friedrich Merz bedeuten
Merz hat das CDU-Präsidium ungewöhnlicherweise schriftlich zu einer Sitzung am Wahlabend ins Konrad-Adenauer-Haus eingeladen – er dürfte dort klare Loyalitätsbekundungen einfordern. Sollte die CDU in Mecklenburg-Vorpommern den Einzug in den Landtag verpassen, gilt die Lage in der Partei als unkontrollierbar; als möglicher Nachfolger wird unter anderem NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst gehandelt.
Putin inszeniert die Duma-Wahl als Votum über den Krieg
Von Freitag bis Sonntag wählen die Russen eine neue Staatsduma – Putin stellt die Abstimmung als Zeichen nationaler Einheit im Krieg dar, ein Sieg der Kremlpartei „Einiges Russland" gilt als sicher. Die einzige ansatzweise oppositionelle Partei, Jabloko, wurde von der föderalen Liste ausgeschlossen, nachdem ihr Friedensprogramm auf große Resonanz gestoßen war.
Wie groß ist die Gefahr durch Flughafenmalaria?
In Frankfurt sind diesen Sommer bereits acht Fälle von Flughafenmalaria bekannt geworden, drei Menschen starben. Das Gesundheitsamt stuft das Infektionsrisiko für die Bevölkerung dennoch als sehr gering ein, da die klimatischen Bedingungen in Deutschland für den Übertragungszyklus ungünstig sind.
„O'zapft is" – das Oktoberfest startet in seine 191. Ausgabe
Am Samstagmittag eröffnet München das Oktoberfest mit dem traditionellen Fassanstich; eine Maß Bier kostet in diesem Jahr bis zu 15,90 Euro. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden im Vergleich zum Vorjahr nochmals verstärkt: Rund 600 Polizisten und mehr als 1.200 Ordner sind täglich im Einsatz.
Die „New York Times" wird 175 Jahre alt
Am 18. September 1851 erschien die erste Ausgabe der Zeitung, damals noch für einen Cent zu haben – gegründet als seriöse Alternative zu den reißerischen Blättern ihrer Zeit. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 2.000 Journalisten und sieht sich Kritik von allen Seiten ausgesetzt: Konservative finden sie zu links, Progressive zu nachsichtig gegenüber rechten Positionen, und Donald Trump bezeichnete sie wiederholt als „Feind des Volkes".
Eine Produktion von ella Verlag und Medien GmbH für F.A.Z.
Host: Niklas Hoth
Kontakt und weitere Angebote
Sie haben Fragen oder Anmerkungen zur Folge? Schreiben Sie uns gerne per E-Mail: podcast@faz.de
Laden Sie die F.A.Z.-App herunter und bleiben Sie auch unterwegs informiert.
Hören Sie mit FAZ+ unsere exklusiven Podcast-Folgen auf FAZ.NET, in der FAZ-App sowie über Apple Podcasts und Spotify – inklusive Zugriff auf alle Artikel der F.A.Z.
Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 4 € im Monat. Hier geht's zum Angebot.
Werbepartner
Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier.
Kommentare
Neuer Kommentar