00:00:07: Was kommt da morgen auf uns zu?
00:00:10: Diese Frage stellen sich gerade Sicherheitsbehörden und Ladenbesitzer in ganz Deutschland.
00:00:15: Die Organisation Jenn Sie-Regelt hat zu Protesten aufgerufen, in insgesamt vierunddreißig Städten sind Aktionen geplant.
00:00:36: Wer konkret hinter dieser Organisation steckt, das weiß niemand so ganz genau.
00:00:40: Und auch die Forderungen sind vielfältig – es geht um den Zustand an deutschen Schulen, die Wehrpflicht, Lebenshaltungskosten und das Klima.
00:00:47: Plakate, die zu den Protesten aufrufen wurden in den sozialen Medien verbreitet und Vielfach mit KI dem einen oder dem anderen Zweck gewidmet.
00:00:56: Nachdem es am siebzehnten Oktober in Frankreich zu Krawallen- und Plünderungen gekommen ist stellt sich jetzt die Frage, kommt es hier bei uns in Deutschland zu Ausschreitungen?
00:01:05: Mein Kollege Tim Schellenbach hat sich in die Chatgruppen der Demonstranten gesteust und berichtet uns, was er dort gelesen hat.
00:01:12: Für die Klimaaktivistin Luisa Neubauer geht die Debatte um Sicherheitsbedenken am Thema vorbei – man sollte sich viel mehr auf die Forderungen der jungen Menschen konzentrieren, auf ihr Bedürfnis mitzureden und die eigene Zukunft mitzugestalten.
00:01:26: Mit Luisa neubauer spreche ich deshalb heute über das Gefühl der Perspektivlosigkeit.
00:01:33: Und damit herzlich willkommen zum FAZ-Podcast für Deutschland am dreißigsten Oktober, zwanzig sechsundzwanzig.
00:01:40: Mein Name ist Felix Hoffmann und ich freue mich sehr dass Sie mit dabei sind!
00:01:48: Mein Kollege Tim Schellenbach hat sich die für morgen geplanten Proteste mal genauer angeguckt, hat sich in die Chatgruppe reingehängt und mit gelesen um ein bisschen eine Idee zu kriegen.
00:01:57: Hat auch mit einem der Organisatoren gesprochen und das kann er uns jetzt berichten.
00:02:01: Hallo Tim schön dass du da bist.
00:02:02: Hi Felix!
00:02:02: Ja schau mal in deine Glaskugel Tim was wird da morgen passieren?
00:02:06: wie viel Protest ist geplant?
00:02:07: Gib uns mal eine Idee.
00:02:09: angemeldet sind laut der Webseite ungefähr hundertsechzigtausend Teilnehmer aktuell in vielen dreißigdeutschen Städten, aber die die Zusagen sind nicht verbindlich.
00:02:17: Also das kann sehr groß oder sehr klein werden.
00:02:20: Okay müssen wir abwarten.
00:02:22: was hast du denn herausgefunden darüber wer dahinter steckt?
00:02:24: Das ist ja dieses Jensy-Regelt.
00:02:27: Gut aber dass es erst mal eine Organisation... Wer ist das denn?
00:02:29: Genau ich habe eine Mitorganisatorin gesprochen Akram Seelo heißt.
00:02:33: er sagt jetzt zumindest er sei achtzehn Jahre alten Abiturient.
00:02:37: Die habe ich telefonisch erreicht, hab länger mit ihm gesprochen.
00:02:40: Er hat mir erzählt, dass es eine Gruppe ist von fünf, sechs Leuten dahinter steckt die sich über TikTok kennengelernt haben und ja, die ein gemeinsames Wut haben oder Sauer sind, dass sie Forderungen von jungen Leuten nicht genug gehört werden.
00:02:53: und insgesamt sind es bis zu dreißig Leute, die dahinter stehen, hat er gesagt.
00:02:57: Okay interessant auch nur das Sie sich über Tiktok kennengelernen haben ganz neue Form neu Generation des Protest.
00:03:03: du sagst, er hat dir berichtet ,dass sie wütend sind.
00:03:06: Wo rüber konkret sind sie wütend?
00:03:08: Was sind ihre Forderungen?
00:03:10: Ja, an dem Punkt wird es ein bisschen tricky.
00:03:13: Sie haben mehrere Forderung aufgestellt die aber so ziemlich alles betreffen.
00:03:17: Es geht um Musterung und die Wehrpflicht.
00:03:19: Alles wird teurer Die junge Generation hätte keine Chance.
00:03:22: Darum geht das eigentlich hauptsächlich.
00:03:24: Und Ihre Forderungs ist überhaupt gehört zu werden.
00:03:27: Und wenn man jetzt nochmal auf die konkreten Punkte guckt Du sagst wehrpflicht ich habe gesehen Klima was ist es noch?
00:03:33: Also gibt's konkrete Forderen?
00:03:34: einfach
00:03:35: Nein, wirklich konkret wird es.
00:03:36: nie konkrete Maßnahmen, wenige fordert.
00:03:38: Das habe ich ihnen auch gefragt was denn ein Erfolg wäre nach dem Samstag für die Organisation.
00:03:43: und er meinte ja das schauen wir.
00:03:45: dann hat das ungefähr gesagt im Gegens erst mal darum nur gehört zu werden.
00:03:49: Das Logo der Organisation ist so ein kleines orangenes Eichhörnchen.
00:03:53: weißt du was da dahinter steckt?
00:03:56: Ja da hat er mir auch erzählt dass sie sich da länger Gedanken gemacht hätten.
00:04:00: Ja, das vergleichen mit dem Arbeiten der Eichhörnchen.
00:04:03: Die an einzelnen Eichherrnchen kann nicht viel, aber wenn man viele zusammen kleine Arbeiten machen dann wird daraus etwas Großes so irgendwie bei die Lunge.
00:04:10: Interessant!
00:04:11: Es gibt ja auch das Sprichwort langsam ernährt sich das Eich-Hörnchchen, das kenne ich.
00:04:15: Hat gab es einen Hinweis in diese Richtung?
00:04:16: Also hat er dir das Gefühl vermittelt dass das eine längerfristige Bewegung ist.
00:04:21: wollen sie weitermachen oder geht's jetzt erst mal nur morgen um den ein dreißigsten Oktober?
00:04:25: also mit mir hatte das nicht gesagt.
00:04:27: auf der Webseite aber ist es ganz klar so ... auch so benannt, dass der einen Rest Oktober während nur ein Anfang.
00:04:32: Man kann auch spenden und es wird versprochen... ...dass die Spenden über den anderen Rest in Oktober hinaus benutzt werden.
00:04:37: Wie's da konkret weitergeht hat er nicht gesagt, steht nicht auf der Seite aber ja das soll nur ein Anfang sein dieser Tag morgen.
00:04:43: Und wie ist so dein Gesamteindruck von der Organisation?
00:04:45: Also ich hab mir die Webseite auch angeguckt.
00:04:47: Die sieht ja schon ziemlich professionell aus oder?
00:04:50: Definitiv!
00:04:50: Aber die Web-Seite sieht sehr professionell... ...aus gibt einen Countdown der darunter läuft.
00:04:56: man kann... live verfolgen, wie viele Leute wo zugesagt haben.
00:04:58: Man kann sich eintragen und es gibt Tipps.
00:05:00: Er hat das alles selbst mit KI programmiert auch sehr interessant.
00:05:03: Genau ich hab ein bisschen das Gefühl dass das sind junge Menschen die ich zusammen getan habe über soziale Medien vielleicht auch gar nicht gerechnet haben dass es so groß wird.
00:05:14: Und wenn das vielleicht etwas über den Kopf gewachsen ist ja mal schauen jetzt Distanzieren sich auch andere Gruppen davon und jetzt gar nicht so genau wissen, was sie machen sollen.
00:05:22: Dann sprechen wir gleich noch drüber!
00:05:24: Du warst auch in Chatgruppen unterwegs, in denen die Proteste für einzelne Städte organisiert werden?
00:05:29: Kannst du uns einen Eindruck vermitteln?
00:05:30: wie ist da der Ton vielleicht... Was wird da auch geschrieben zum Thema Gewalt weil das ja die große Furcht dies gibt?
00:05:37: Ja es wird also mehrfach und immer wieder aufgerufen dass keiner Gewalt passieren soll an diesem Samstag.
00:05:43: Da wird immer wieder darauf hingewiesen, es soll friedlich bleiben.
00:05:47: Und ja, was ist passiert noch in den Chatgruppen?
00:05:48: Es werden laufend Organisatoren gesucht und Ordner die bereit wären an dem Samstag auszuhelfen.
00:05:53: In den Städten sieht man auch das... Ja einfach glaube ich Leute fehlen.
00:05:57: Ja interessant also es spricht ja auch nochmal dafür dass es vielleicht schneller gewachsen ist als sie als die Organisatorin selbst gedacht hätte.
00:06:03: Du hast schon angesprochen dass es verschiedene Organisation gibt die die Proteste am Anfang unterstützt haben sich aber mittlerweile distanziert haben.
00:06:11: kannst du ein Beispiel geben?
00:06:14: Wie wurde das begründet, diese Distanzierung?
00:06:16: Ganz prominent ist der Bundesschülerverband.
00:06:18: Der sich in den letzten Tagen davon abgewendet hat.
00:06:20: unter anderem begründete es damit, dass die Organisationsstruktur hinter Jenny Regelt sehr unklar sei und dem eigentlichen Sinn zweck diese Demonstration gar nicht folgen können.
00:06:30: also von daher die haben sich distanziert und auch andere Gruppen haben sich distanceert.
00:06:34: Aber würdest du das jetzt bestätigen aus deiner Recherche?
00:06:37: Also du hast ja mit einem der Organisatoren gesprochen.
00:06:40: Ist es wirklich so intransparent?
00:06:42: Ja, ich finde schon.
00:06:44: Ich habe lange gedauert, ob ich jemanden erreicht habe und dann habe ich ihn doch erreichen und er wollte erst nicht mehr reden.
00:06:48: Dann meinte ich, haben Sie sich vielleicht doch Zeit?
00:06:50: Ja okay!
00:06:51: Und da habe ich auch andere Medienberichte gelesen, das kann ich jetzt nicht bestätigen dass die Organisatorin oder der andere selbst irgendwie in Streitigkeiten haben, wer da jetzt als Sprecher auftritt.
00:06:59: und es gibt auch eine soziale Medien.
00:07:01: Personen, Influencer die sich erst als Sprecher aufgestellt haben und dann Tage später zurückgezogen haben aus internen und internen Gründen.
00:07:09: Und man blickt nicht so genau durch.
00:07:11: Wir haben schon kurz angedeutet es gibt eine große Debatte über eine mögliche Eskalation der Proteste.
00:07:16: alle haben natürlich Frankreich vor Augen oder auch Italien zum Beispiel.
00:07:20: Welche Einschätzung von außen gibt es da?
00:07:22: Und welche Vorbereitung werden auch getroffen?
00:07:24: jetzt konkret für morgen den den ein dreißigsten Oktober
00:07:26: Genau also z.B.
00:07:27: Die Gewerkschaft der Polizei warnt davor das ist zur gewaltausbrüchen kommen könnte.
00:07:32: Der Einzelhand-Verband hat einen gemeinsamen Brief an Innenminister Dobrindt geschrieben, mit der Bitte um ein ständiges Monitoring und mehr Polizeischutz in den viel belaufenen Innenstädten.
00:07:43: Es gibt ganz komminente Beispiele hier überall, sei es in Hamburg oder auch in Lüsseldorf auf der Köhe.
00:07:48: Da werden jetzt die Edelbotiken eingepackt.
00:07:50: Das wird ein Baugerister aufgestellt und Sperrplatten davor vorgesetzt
00:07:55: Z.B.,
00:07:55: die perfomerie Kette.
00:07:56: Douglas schließt Filialen, Wempe der Juwelier oder Juweliekette, die Hamburg-Juwelierkette schließ auch ihre Lendenzeitweise... Da ist auf jeden Fall Sorge da.
00:08:03: das kann man sagen weil natürlich auch keiner weiß was passiert.
00:08:07: aber jeder hat die Bilder aus Frankreich worden.
00:08:08: Ja du hast mit einem der Mitorganisatoren gesprochen und du hast ihn ja sicher auch gefragt zum Thema Gewalt?
00:08:14: Was hat er gesagt zum Thema Gewaldeskalation?
00:08:20: in dem Gespräch sehr häufig betont, dass alles friedlich ablaufen solle.
00:08:24: Ich habe mir nachgefragt was passiert denn wenn es zur Gewalt kommt.
00:08:28: sagt er das ist Aufgabe der Polizei.
00:08:29: mit denen würde man eng zusammenarbeiten.
00:08:31: ganz wichtig vielleicht auch noch zu sagen das stand jetzt sind es vierhundreißig Städte sind Demos angemeldet aber Jenny regelt die Organisation selbst organisiert nur für vier Städten diese Demos
00:08:43: und den anderen.
00:08:44: Ja, das ist auch intransparenter.
00:08:45: Die Webseite steht, wir sind nicht verantwortlich.
00:08:47: Ihr sagt ja auch, ihr seid nicht verantwortlich für die Inhalte und die Organisation.
00:08:50: Das hat er mir auch noch mal gesagt, dass natürlich nicht dafür Pate stehen kann oder die Organisation nicht mehr für Pate stehen kann was in den anderen Städten passiert oder was da auf Plakaten zu sehen ist.
00:08:58: Genau aber nochmal betonen, denen viele Ordner mehr als die Polizei empfiehlt und man sei friedlich.
00:09:04: Ist denn absehbar wo es die größten Demos geben wird?
00:09:07: Die größten Demos soll es in Köln und in Stuttgart geben, das sind rund vierzehntausend Personen.
00:09:13: Wir haben ihre Teilnahme bekundet oder angekündigt.
00:09:15: Okay,
00:09:15: und wir schauen was daraus wird.
00:09:16: Tim vielen Dank für deinen Bericht!
00:09:18: Danke dir!
00:09:21: Eine Gruppe junger Menschen die sauer ist und ihre zentrale Forderung lautet überhaupt gehört werden.
00:09:27: Ob das reicht als Forderungen für eine Protestbewegung?
00:09:30: Und wie wir als Gesellschaft darauf reagieren sollten Das möchte ich besprechen mit meiner nächsten Gesprächspartnerin.
00:09:36: Luisa Neubauer ist die wohl bekannteste junge Aktivistin in Deutschland.
00:09:39: Herzlich willkommen Frau Neubau.
00:09:40: schön dass sie da sind.
00:09:42: Hallo schön hier zu sein.
00:09:43: Ja, Frau Nobber Sie haben ja viel Erfahrung im Protestieren und auch im Organisieren.
00:09:47: Wie blicken sie denn auf die Gen Zee-Regelt-Proteste?
00:09:50: Die für morgen angekündigt sind?
00:09:51: werden Sie an einer Demo teilnehmen!
00:09:54: Ich bin erst mal froh dass sich junge Leute überhaupt organisieren.
00:09:59: jetzt konkret natürlich am Samstag aber auch drüber hinaus haben sich schon für den Novemberproteste angekünnete wird es auch Pfizer-Future Proteste geben aber auch von der Bundesschüler in Konferenz Da geht was.
00:10:09: Und das glaube ich ist erstmal ein wahnsinnig wichtiges Zeichen, denn es gibt mehr als genug Gründe für junge Menschen gerade aufzustehen und Wut zum Ausdruck zu bringen.
00:10:18: Ich habe im Vorfeld zu diesen Genzi-Regel-Protesten auch mit einem der Organisatoren wirklich länger telefoniert um auch besser verstehen zu können – Was geht ab?
00:10:25: Was haben die vor?
00:10:26: Wie blicken dir auf die Lage?
00:10:27: Das war mir ganz wichtig!
00:10:29: nicht ein Teil von diesem großen Rauschen zu werden, der ewig über junge Leute spricht statt mit ihnen zu sprechen.
00:10:34: Und entsprechend werde ich Samstag auf jeden Fall auch in Berlin vorbeigucken.
00:10:39: mehr denke ich auch um zu sehen was passiert und einzuordnen um einen zu schätzen im besten Falle jungen Menschen zu helfen, gesehen zu werden.
00:10:48: Also sind Sie da offensichtlich offen für diese Demonstration?
00:10:51: Wenn sie einen Ansprechpartner gefunden haben ... Das ist ja auch Kritik, dass es so ein bisschen intransparent ist, dass man nicht weiß mit wem man das sprechen soll.
00:10:57: War's einfach für Sie da jemanden zu finden und was war Ihr persönlicher Eindruck von der Person, mit der Sie gesprochen haben?
00:11:03: Genau!
00:11:04: Ich glaube, was man gerade erlebt... Und ich verstehe, dass das vielleicht so fast ein bisschen kränkend ist für ältere Generationen.
00:11:11: Denn Sie, zu der ich auf eigentlich auch gehöre, die sich aber gerade so dort formiert.
00:11:18: Die kennt eine andere Art der Bundesrepublik und da ist vielleicht ich weiß nicht der freundliche Redakteur von der FAZ nicht so wichtig wie sozusagen ein virales TikTok.
00:11:29: Und da gibt es eine andere art von Rechenschaftspflicht, die man eben bei sich selbst gar nichts sieht.
00:11:33: und ich finde das auch nachvollziehbar weil sich Kommunikation verändert und Reichweiten und Plattformen verändern und diese Generation die steht dafür dafür wie keine andere.
00:11:44: Deswegen, ich verstehe das sich gerade auch so ein bisschen ältere aus den Institutionen und nicht so angesprochen fühlen.
00:11:50: aber ein bisschen denke ich um euch geht es auch grade gar nicht.
00:11:52: Es geht darum dass sich junge Menschen zusammentun.
00:11:55: Ich kann...ich finde es super schwer einzurordnen wie genau das am Samstag aussehen wird.
00:12:00: Das ist eine neue Protestform Pfizer Future.
00:12:02: Wir haben uns offline organisiert wir haben unseren Plenum getroffen.
00:12:05: heute macht man mit KI macht man online ganz viele andere Sachen gibt Riesenpotenziale dabei.
00:12:12: Das macht aber auch natürlich Entscheidungsfindungen intransparenter, man braucht mittlerweile nur noch drei Leute um eine große Masse auf die Straße zu bringen.
00:12:21: das war früher natürlich anders.
00:12:23: ich finde es schade dass sich die Kommentierung so sehr darum dreht Das Phänomen der junge Mensch und wer ist das wohl?
00:12:31: statt um den tatsächlichen Missstand, der ja angeprangert wird.
00:12:34: Nämlich junge Generationen fühlen sich nicht respektiert, fühlen sie sich nicht ernst genommen, fühln sich nicht
00:12:39: angesprochen.".
00:12:40: Darüber sprechen wir gleich noch.
00:12:42: Ich will vorher über eine Debatte sprechen die vor allen Dingen geführt wird von der älteren Generation, die Sie gerade auch kritisiert haben nämlich die Sorge dass diese Schülerproteste jetzt unterwandert werden, dass es zu einer Eskalation kommen könnte wie in Frankreich.
00:12:55: Was halten Sie von dieser Diskussion?
00:12:57: Händen Sie die Sorge an sich nicht gerechtfertigt?
00:13:00: Jede Bewegung kann unterwandert werden und diese Versuche gibt es überall.
00:13:03: Die gab's bei Fridays for Future, die gibt's auch hier definitiv.
00:13:06: das ist was diese Bewegungen mit sich bringen.
00:13:09: Die sind einfach ein Ort wo viele dann hingehen und sagen oh guck mal wir gehen hin.
00:13:13: ich denke bei der Debatte darüber ist einfach Verhältnismäßigkeit wichtig.
00:13:17: also anzuerkennen dass war in Frankreich der Fall wird Neuschand der Fall sein absolut legitim Anspruch gehört und gesehen zu werden.
00:13:31: Und das in meinen Augen verdient auch den Großteil der Kommentierung, was aber jetzt gerade passiert ist eine feuchtschändige Umkehr.
00:13:37: es gibt sagen bestimmt Versuche Es gibt einen kleinen Teil.
00:13:40: da wird sich nicht an den Aktionskonsens oder so halten und es ist gut das zu benennen und es wichtig dahin zu gucken.
00:13:46: Aber es sollte nicht völlig überschatten was in diesem Land los ist, nämlich dass dieser Generationenvertrag der uns ja alle irgendwie zusammenschweißen sollte nicht mehr funktioniert und diese Hoffnungskrisen der sich junge Leute wehnen.
00:14:02: Alle anderen Generationen eben auch betrifft weil der soziale Frieden so nicht funktionieren kann.
00:14:09: Sie haben gesagt, es geht vor allen Dingen den jungen Menschen darum gehört zu werden.
00:14:14: Das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen.
00:14:16: das Gefühl aber jetzt ist ja die Frage wenn sie gehört werden was sagen sie dann?
00:14:20: Und wenn man jetzt auf diese Seite guckt von Jensie da geht's um sehr verschiedene Sachen.
00:14:23: also gehts um Lebenshaltungskosten, Zustand in Schulen, Werblich Klima.
00:14:27: und wenn ich jetzt an Fridays for Future denke vor ein paar Jahren da gab es irgendwie eine klare Forderung ein kleines Thema.
00:14:33: Also ist das nicht auch ne Schwäche von diesem Protest, den wir jetzt sehen dass es so ein bisschen diffus ist?
00:14:39: Ja, so zwei Sachen.
00:14:42: Das eine ist Fridays for Future.
00:14:45: in einer Zeit entstanden und ich muss im Nachhinein sagen das war ein historisches Glück dass wir sehr unzufrieden waren mit der Klimapolitik im Land, aber wir relativ hohes Vertrauen hatten in die Handlungsfähigkeit vom Staat und in die Bereitschaft der Regierung auf ihr Volk zu hören.
00:14:58: Das hat sich heute umgekehrt – sie haben eine unglaubliche Unzufriedenhalt über die Generation hinweg, aber eben super wenig Vertrauen überhaupt den Staat und vor allem in die Regierung!
00:15:09: Und das macht es viel schwerer... nach vorne zu blicken.
00:15:13: An wen soll man sich da gerade wenden?
00:15:15: Das heißt, dass ich überhaupt Leute auf die Straße stelle und sagen ey wir haben hier Forderung ist in meinen Augen eine echte Zusage an diese Regierung und ich hoffe das nimmt sie so wahr und hält sich nicht im kleinen klein auf.
00:15:26: Hört auch mit der ewigen Kriminalisierung von allem und jedem sondern hört dann mal hin was an legitimem Forderungen geäußert wird.
00:15:33: Dass andere es... Die Zeiten sind wie sie sind!
00:15:36: Wir sind.
00:15:37: mit Fridays for Future waren wir in gewisser Weise in der privilegierten Situation, dass wir uns singulär auf das Klima konzentrieren konnten.
00:15:44: Wir wussten um die anderen Sachen wird sich auch gekümmert und viele Missstände waren nicht so groß.
00:15:49: heute überrollen uns die Krisen und ich kann sehr verstehen, dass man sich als junger Mensch überwältigt fühlt und vor allem gar nicht an der Position sich dann festzulegen.
00:15:59: was ist jetzt die eine Sache?
00:16:01: In der Protesttheorie oder einer Bewegungstheorie macht es natürlich langfristig Sinn, sich zu fokussieren und um die Identität zu schärfen.
00:16:10: Das ist für meinen Empfinden aber ehrlicherweise gerade Kleinkram.
00:16:14: Darüber kann ich sagen können wir uns unter Aktivisten gerne austauschen weil für die breite Öffentlichkeit gilt das jetzt erst mal hinzugucken was wird gefordert, hinzuhören... Was sind die Belange die dort geäußert werden?
00:16:28: Und es vor allem erstmal ernst zu nehmen dass sich junge Menschen zusammentun.
00:16:34: Aber ich will noch mal auf den Punkt zurückkommen.
00:16:36: Sorry, dass es ja viele verschiedene Forderungen gibt.
00:16:38: und wenn nicht jetzt aus dem Ausdruck... Ich gehe jetzt mal in die Position der Politik und der Öffentlichkeit.
00:16:44: Ich muss auf diese Proteste reagieren, wo fange ich da an?
00:16:47: Sie sagen, die Forderungen müssen ernst genommen werden ... Was sind denn dann die Foderungen?
00:16:51: Ja, sie sind ja auf der Website von Jens i Regel zu finden.
00:16:54: Unter anderem geht's eben gegen die Wehrpflicht aber es geht auch um Repräsentanz.
00:16:57: Da gehts übrigens auch um Klimaschutz Es geht um bezahlbares Leben Also all die Dinge Alle Generationen, aber insbesondere junge Menschen betreffen.
00:17:08: Als Politik oder als Regierung, die darauf reagiert, bin ich ja nicht in der Pflicht ins letzte Detail auf alles einzugehen.
00:17:15: Aber diese Arroganz mit der man gerade über junge Menschen spricht wie so ein exotisches Phänomen und sind jetzt kriminell?
00:17:25: Was wir in diesem Land gar nicht kennen, das bestätigt wirklich jeden jungen Menschen in diesem land, der das Gefühl hat... Wir als junge Generation sind irgendwie zu Gast in so einer Gesellschaft der älteren.
00:17:36: Und wir werden hier behandelt wie Außerirdische, die angesaust kommen und statt mit uns zu reden überlegt.
00:17:43: man sagen ... Stilfragen bespricht erst mal, wie gefährlich wir sind, statt einmal mit uns ernsthaftes Gespräch geführt zu haben?
00:17:52: Da muss ich sagen ist noch viel Luft nach oben!
00:17:56: Ich hoffe, dass unsere Regierung das gerade versteht wie tiefgreifend diese Wut ist.
00:18:02: Und wie gesagt, dass das eben alle Generationen betrifft, weil der soziale Frieden zwischen Generationen ist Dreh- und Angelpunkt von gesellschaftlichen Fortschritts.
00:18:11: Sie sprechen von einer tief sitzenden Wut?
00:18:14: Es wäre so eine These die man in den Raum stellen kann, dass diese ganzen Forderungen und Probleme, die angesprochen werden, Lebenshaltungskosten, Klima, Wehrpflicht... Dass all das irgendwie zusammenkommt im Gefühl der Perspektivlosigkeit.
00:18:28: Das war jetzt auch ein Stück weit vielleicht ein Gefühl, was Fridays for Future mit angetrieben hat.
00:18:34: Haben Sie den Eindruck, dass dieses Gefühl gerade bei jüngeren Menschen stärker wird?
00:18:38: Nimmt das irgendwie überhand, wird das immer mehr?
00:18:40: Ja also ich kann ältere Generationen verstehen die sagen Leute aber als wir jung waren hatten wir es auch nicht so leicht und da ist uns auch nicht alles in Schoß gelegt worden.
00:18:48: Und natürlich finde ich muss man anerkennen Wir als junge Mensch in Deutschland genießen ganz viele Selbstverständlichkeiten, die harter kämpft wurden von jungen Generationen vor uns.
00:18:59: Der große Unterschied den diese Proteste jetzt ausmachen im Vergleich zu allem was vorher kam ist eben Die Frage der Perspektive und die Frage der Hoffnung.
00:19:10: also auch noch mit weil es für future hatten wir eine ganz legitime hoffnung die uns getragen hat das Es besser werden kann dass der klimaschutz ausreichend wird dass das pariser Klimaabkommen eingehalten wird dass unsere kinder und enkel ein gutes Leben haben können auf einem sicheren Planeten.
00:19:26: Und haben Sie diese Hoffnung noch?
00:19:28: Ich hab die Hoffnung, dass wir viel Schlimmes verhindern können aber ich bin nicht blöd.
00:19:32: und wir gucken uns an was die Wissenschaft sagt.
00:19:35: und viele der Katastrophen, die hätten verhindert werden müssen wurden de facto nicht verhinderten weil Staaten und Konzernen nicht gehandelt haben.
00:19:43: und das ist ein solches Vergehen an Generationengerechtigkeit.
00:19:49: unseren Kindern wird es mal besser geben.
00:19:50: Das hat Generationen am Laufen gehalten, dabei ist man die Zähne für zusammen, da krempelt man die Ärmel hoch feinhaft.
00:19:55: aber wenn dieses Versprechen nicht mehr hält!
00:19:57: Nicht aus Apokalypse-Gedanken her sondern weil uns die harte Wissenschaft sagt Leute und es werden hier Lebensgrundlagen um die Ohren fliegen.
00:20:05: Es werden perspektivisch gerade immer mehr Krieger ausbrechen und es ist nicht klar wie es in der Wirtschaft in der Zukunft noch gehen kann dann muss man glaube ich anerkennen dass das Ein ganzes Gefühl, ein ganzes Lebensgefühl von jungen Generationen massivst verändert.
00:20:22: Und dann sinkt natürlich auch jedes Verständnis für die Gegenwartzwersessenheit von vielen politischen Entscheidungen, dann die Dinge noch schlimmer machen.
00:20:31: Viele junge Menschen gehen nicht protestieren, sondern wenden sich extremen Parteien zu.
00:20:35: Ich hab mal nachgeschaut in Sachsen-Anhalt jetzt gerade haben wir im Jahr dreiundvierzig Prozent der achtzehn bis vierundzwanzigjährigen Wähler ihr Kreuz bei der AfD gemacht.
00:20:43: Warum reagieren manche junge Menschen so?
00:20:45: Manche so.
00:20:45: also was sagen sie den Leuten, die frustriert sind und sagen es ändert sich eh nichts ich wähle extreme Parteien.
00:20:51: Naja auch da ist natürlich ein Wunsch nach Veränderung Zwar Veränderungen in einer angeblichen Vergangenheit, die es so nicht gab.
00:20:58: Wo alles ein bisschen einfacher unsortierter war und keine Männer mehr mehr respektiert wurden und man sozusagen machen konnte und sagen konnte was man irgendwie wollte.
00:21:09: das ist natürlich eine Sehnsucht nach dem Niemandsland aber ja auch eine Veränderung zum Status quo.
00:21:17: Und ich glaube gerade als Regierung Die unter In einem Land dass demokratisch unter so einem Druck steht ist es wichtig, das ernst zu nehmen.
00:21:27: Dass bei jungen Leuten eben sagen ganz viel Bewegung stattfindet und dass eben nicht immer zwangsläufig demokratisch aufstehen ist sondern ganz ganz viele autokratische nationalistische Tendenzen da zum Tragen kommen.
00:21:42: Und umso mehr würde ich mir wünschen, dass diejenigen die sich gerade demokratisch organisieren Diejenigen jungen Leute die sich zusammentun, die demokratischen Forderungen äußern dass die auch dafür ernst genommen werden und gewertschätzt werden eben in ihrem Einsatz, damit die Unterteilung klar bleibt.
00:21:59: Dass es eine Möglichkeit gibt sich als junger Mensch demokratisch zu wertzusetzen ist eine echte belastbare Option im Gegensatz im starken Gegensat zu diesen Verheißungen und Verlockungen, die von ganz rechts außen aufgemacht werden Egozentrische, unterdrückerische Menschen verachtende Reflexe hoffen die man bei jungen Menschen irgendwie rauskitzelt.
00:22:25: Können Sie aber auch nachvollziehen dass viele junge Leute Respekt davor haben sich aufzustehen und sich zu engagieren?
00:22:32: Also sie selbst wurden ja auch viel angefeindet und das muss man sich erst mal antun wollen.
00:22:36: also es gibt sicher viele leute sagen boah nee ich habe keine Lust mich auf TikTok politisch zu äußern weil ich weiß was in der kommentarschweite los ist.
00:22:44: Das ist ein absoluter Horror, das stimme ich total zu.
00:22:46: Also dass wir in einer Zeit gelandet sind und der es schon die kleinsten Äußerungen an solchen Shitstormen auslösen können... ...das ist etwas was glaube ich das ganze Land betrücken sollte.
00:22:57: Mutige, zukunftsgewannte, engagierte junge Menschen wie gesagt sind ein Mutter für eine gesamte Gesellschaft.
00:23:03: oder wenn man das verliert gute Nacht Marie!
00:23:05: Das ist glaube ich ne Gesellschaft die ganz viel verliert.
00:23:10: Das ist eine grundsätzliche Frage von Diskursen und demokratischen Möglichkeiten an junge Menschen gerichtet, die sich gerade überlegen.
00:23:17: Traue ich mich so was?
00:23:19: Da glaube ich kann man immerhin versprechen dass Mut ja etwas ist, was einfacher wird und selbstverständlicher wird wenn man mehr ist also wenn man vieles, wenn man sich zusammentut.
00:23:31: Und in der Welt, die uns irgendwie so ein bisschen entzweit, wo Leute immer mehr für sich selbst kämpfen.
00:23:35: Gerade auch bei jungen Leuten dieses Du musst für dich jetzt nicht durchbeißen Dingen irgendwie breit gemacht wird würde ich immer appellieren für den Zusammenschluss das Kollektive, die Allianzen.
00:23:48: und dort wo ganz viele Leute sagen okay wir trauen es einen Schritt zu gehen fällt gar nicht mehr auf dass man dafür mal Mut gebraucht hätte.
00:23:54: Social media macht ja auch vieles einfacher, das organisieren.
00:23:58: Man sieht es jetzt gerade bei Gen Zee.
00:24:00: ich hatte gerade meinen Kollegen da der mir erzählt hat die Leute die Gen ZEE regelt organisiert haben sich über TikTok kennengelernt.
00:24:05: die machen wahnsinnig viel mit KI.
00:24:07: Das ist ja auch ein ganz interessanter Unterschied vielleicht zu Fridays for Future.
00:24:10: damals Da gab's auch schon KI aber nicht in der Form und was früher irgendwie gemeinsam gemacht werden musste, wofür man sich treffen und kennenlernen musste.
00:24:19: Und Arbeitsgruppen gründen.
00:24:21: Das kann jetzt einfach automatisiert werden?
00:24:23: Macht das nicht Protest auch unkontrollierbarer und vielleicht auch gefährlicher?
00:24:27: Sorry wenn ich noch mal auf den
00:24:28: Punkt zurück komme!
00:24:28: Also das ist ein ganz valider Grund bei dem ich eben auch sehr unsicher bin, was das bedeutet für eine grundsätzliche Protestkultur.
00:24:35: Da sind diese Proteste mit so die ersten, dezidiert in diesem KI-Schrudel erwachsen.
00:24:40: aber das betrifft natürlich Bewegung überall.
00:24:43: Das ist ein Geschenk, wie gesagt.
00:24:45: Dass man mit Knopfdruck praktisch eine Website erstellen kann, das macht dann natürlich vieles leichter.
00:24:50: Man hat dann Kapazitäten frei sich um andere Sachen zu kümmern.
00:24:54: gleichzeitig beim Bewegungsaufbau und da kann ich wirklich aus viel Erfahrung sprechen es ist elementar dass man Vertrauen untereinander schöpft und Vertrauen findet dort wo man sich zusammensetzt und dann eben überlegt Wie programmieren wir die Website oder wie gestalten wir einen Flyer?
00:25:08: Und wie designen wir unsere Grafiken?
00:25:10: und welchen Wissenschaftler wollen wir noch befragen bevor wir Forderungen aufstellen und lassen es nicht mit Knopfdruck-Tag GPT für uns lösen.
00:25:18: Das heißt, das was ich weiß gar nicht ob man hier schon von Bewegung sprechen kann erst mal ist ja ein Protestmoment.
00:25:23: was in diesem Protestmomente passiert ist natürlich sinnbildlich für eine ganz neue Zeit mit neuer Kommunikation Und das haben wir alle noch nie erlebt.
00:25:31: deswegen wäre jetzt quatsch darüber zu reden.
00:25:33: Es wäre aber auch Quatsch diese jungen Leute dafür verantwortlich zu machen.
00:25:36: die bewegen sich in einer Welt die wir geschaffen haben.
00:25:40: Wir haben angefangen, da hatten wir keinen Büro.
00:25:43: Da haben wir uns auf WhatsApp organisiert.
00:25:45: Das wurde damals für total verpönt empfunden und das kann doch nicht sein.
00:25:49: Ihr müsst alle an einem Konferenz schützen.
00:25:52: Und wir haben lange vor Corona angefangen alles in Zoom-Calls zu machen und es war damals auch eben ganz merkwürdig.
00:25:58: unser Respekt.
00:25:59: Das heißt hier würde ich sagen, man erwischt sich vielleicht selbst dabei ... sagen, so ein bisschen rückwärtsgewandt in die Zeit zu gucken.
00:26:09: Und ich bin gespannt!
00:26:09: Ich bin gespannt was wird?
00:26:11: Ich hoffe dass die Leute das organisieren einen guten Blick dafür haben wie schnell man Telegram Gruppen vereinen nehmen kann und ich wünsche mir dass die Menschen die gerade darum herum stehen und es kommentieren sich melden und unterstützen sich fragen, was ist eigentlich mein Beitrag?
00:26:28: Sich überlegen bin ich vielleicht auch in einer Institution unterwegs wo überhaupt gar kein junger Mensch repräsentiert ist und kann nicht da etwas ändern.
00:26:35: Alles klar das ist ein guter Appell.
00:26:36: zum Schluss Frau Neuber vielen vielen Dank für ihre Zeit!
00:26:39: Sehr sehr gerne.
00:26:41: Das war es für diese Woche vom FAZ Podcast für Deutschland.
00:26:45: Vielen vielen dank fürs Zuhören Fragen und Feedback.
00:26:48: wie immer gerne an podcastatfaz.de.
00:26:51: Wir sind hier in der kommenden Woche wieder für Sie da.
00:26:54: bis dahin schönes Wochenende ciao.