Verhandlungschaos in Nahost: „Iran hat Trump genau da, wo sie ihn haben wollten“
Die einseitige Verlängerung der Waffenruhe im Irankrieg durch US-Präsident Donald Trump wird nicht nur in Iran als Zeichen der Schwäche gesehen. Der Rückzieher ist ein handfestes Problem mit Blick auf mögliche weitere Verhandlungsrunden, denn die Drohungen des US-Präsidenten klingen immer mehr wie leere Drohungen.
Die USA brauchen jetzt handfeste Druckmittel und versuchen diese mit einer Seeblockade des Iran aufzubauen. Die US-Regierung verfällt damit in alte Muster: Eine Politik des maximalen Drucks, kaum eine Alternative zu komplexen und langwierigen Verhandlungen. Es Droht ein langer, politisch und menschlich teurer „Forever War“ im Nahen Osten.
Das muss Trump verhindern. Die Iraner wissen das und lassen ihn zappeln. Die zweite Verhandlungsrunde in Pakistan platzt. Ob und wann weiterverhandelt wird, ist unklar.
Darüber sprechen wir in der heutigen Ausgabe des F.A.Z. Podcast für Deutschland mit unserer Korrepsondentin für Iran, Friederike Böge. Von der Situation der betroffenen Schifffahrtsunternehmen berichtet der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, Martin Kröger.
Host: Felix Hoffmann
Warum Teheran jetzt im Vorteil ist
Kann Iran die US-Blockade umgehen?
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