Wahl-Desaster für Republikaner: „Mit Trump kettet man sich an einen Verlierer“
Nach ihrem Erdrutschsieg haben die Demokraten im Kongress das Sagen und Trump muss mit Gegenwind regieren. Wie viel Macht bleibt ihm, wenn jetzt auch die eigene Partei von ihm abrückt?
Die Demokraten haben bei den Midterms 2026 sieben Senatssitze gedreht und die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobert. Mit James Talarico schickt Texas erstmals seit 1988 wieder einen Demokraten in den US-Senat und auch mit South Carolina und Kansas fallen republikanische Hochburgen. Washington-Korrespondentin Sofia Dreisbach berichtet von der Wahlnacht und erklärt, warum Donald Trump nach der Niederlage plötzlich die Demokraten lobt und die Schuld bei den eigenen Kandidaten sucht.
Danach erklärt F.A.Z.-Nachrichtenchef Andreas Ross, welche Instrumente im Kongress ab Januar gegen die Trump-Regierung eingesetzt werden könnten, von Untersuchungsausschüssen bis zum Amtsenthebungsverfahren. Und es geht um die drohende Krise der Republikaner und warum die Präsidentschaftswahl 2028 so offen ist wie lange nicht.
Hosts: Kati Schneider
Mitarbeit: Lilli Belewski, Verena Wilmes
Der Tag, an dem der Führerkult endete
Midterms 2026 Ergebnisse der US-Kongresswahl
Nach der Niederlage: Plötzlich lobt Donald Trump die Demokraten
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